Das jährliche Event: Dietenheim zieht an

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Mit der jährlichen Veranstaltung Dietenheim zieht an wird die Stadt Dietenheim zur Plattform für neue und nachhaltige Konzepte in der Bekleidungswirtschaft. Etablierte Unternehmen stellen sich und ihre Produkte hier genauso vor wie Start-Ups, deren Konzepte noch in der Probephase sind. Sie alle eint das Ziel, dem schnelllebigen Bekleidungsmarkt einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit werthaltigen Textilien entgegenzusetzen.

Dietenheim zieht an bietet den Besuchern neue und innovative Produkte und Nutzungskonzepte sowie den Unternehmen eine gute Vernetzung untereinander und mediale Präsenz für ein Thema, dass bei den Konsumenten zunehmend ins Bewusstsein rückt.

Impressionen des erfolgreichen Events 2017:

 

Wieder ein voller Erfolg: „Dietenheim zieht an“ Vol. 2 am 21. Mai 2017!

Der treffende Name „Dietenheim zieht an“ spricht inzwischen für sich: Im Mai 2017 konnte die Messe bereits zum zweiten Mal stattfinden und ist damit auf dem besten Weg, sich in der Region als Plattform für nachhaltige Mode zu etablieren. Mit rund 2400 Besucher in beiden Veranstaltungshallen und auf dem umliegenden Marktgelände, wurde der Messetag zu einem vollen Erfolg. Auf einer Ausstellungsfläche von diesmal rund 1300 qm konnten sich die Besucher über nachhaltige Textilproduktion und alternative Nutzungskonzepte informieren, an der Podiumsdiskussion zum Thema „Made in Germany –  Immer ein Garant für Qualität und Nachhaltigkeit?“ teilnehmen oder einfach entspannt und nachhaltig einkaufen. Die Angebote reichten von nachhaltig produzierter oder upgecycelter Damen- und Herrenbekleidung bis hin zu Accessoires und boten für jeden Geschmack etwas. Wie schon bei der Auftakt-Veranstaltung in 2016 wurden auch in diesem Jahr wieder der beliebte Kleidertausch angeboten und im Nähcafé konnte unter Anleitung professioneller Designer in Upcycling-Workshops aus abgelegten Kleidungsstücken neue Mode entstehen.

Entsprechend der Auswertung von Aussteller- und Besucherumfragen der ersten Messe in 2016 wurde die Veranstaltung in 2017 konsequent weiterentwickelt: So fand „Dietenheim zieht an“ erstmals als eigenständiges Event und auf Besucherwunsch mit deutlich vergrößerter Ausstellerzahl von über 30 nachhaltigen Anbietern aus den Bereichen Bekleidung, Accessoires und alternativen Nutzungskonzepten und statt.

Auch dem Bedürfnis nach einem breiteren kulinarischen Angebot und einem kulturellen Rahmenprogramm wurde besonders von Seiten der Stadt Dietenheim Rechnung getragen. Wer wollte, konnte „Dietenheim zieht an“ bei herrlichem Frühlingswetter auch als Marktplatz-Hockete (schwäbisch für „gemütliches Beieinandersitzen“) genießen.

„Dietenheim zieht an“ Vol. 3 am 10. Juni 2018

Aufgrund der durchweg positiven Resonanz von Seiten der Aussteller und Besucher wird das aktuelle Messe-Format für die nächste, am 10. Juni 2018 stattfindende „Dietenheim zieht an“ beibehalten. Aktuelle Informationen zum nächsten Termin sowie die ausführliche Auswertung der Befragung von Ausstellern und Besuchern der aktuellen Messe finden Sie hier.

Auswertung der Besucher und Unternehmensbefragung als download.
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Firmenumfrage_auswertung-2017

 

Aussteller bei „Dietenheim zieht an“ Vol. 2:

logos_firmen_2017

 

 

Ein Film über das erste Event im Oktober 2016 sehen sie hier:

Die erste Nachhaltige Textilmesse in Dietenheim am 14.Okt. 2016 zieht zahlreiche Besucher an.

„Dietenheim zieht an!“ Dass dieses plakative Motto im doppelten Wortsinn zutrifft, zeigte Mitte Oktober der große Andrang bei der Dietenheimer Textilmesse. Auf 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der Stadthalle präsentierten 16 ausgewählte Textilhersteller nachhaltig produzierte Bekleidungsstücke. Darunter sowohl große namhafte Hersteller wie Speidel, Mey oder Trigema sowie Firmen wie Flomax, die auf den Einsatz lokaler Schafswolle setzen oder kleinere Nischenaussteller wie die Schneiderei „Fischerin Kleid“ aus Ulm. Nicht zu vergessen Unternehmen wie „Brainshirt“, die in Deutschland zu den größten Herstellern nachhaltiger Business-Kleidung gehören. Begeistert zeigten sich nicht nur die zahlreichen Besucher, sondern auch viele Aussteller selbst, die das große Interesse der Bevölkerung an ökologisch und fair produzierter Bekleidung positiv überraschte. Dazu gehörte beispielsweise Andreas Merkel von der Garnspinnerei „Otto Garne“, der nicht nur einen Großteil der Aussteller in die vormalige Textilstadt holte, sondern gemeinsam mit Wissenschaftlern der Uni Ulm, der Hochschule Reutlingen und der Stadt Dietenheim das „Reallabor für eine nachhaltige Transformation der Textilwirtschaft“ mit auf den Weg gebracht hat. Aus diesem Großprojekt ging übrigens die Idee für die Nachhaltigkeitsmesse hervor.

Zum Erfolg der Veranstaltung trugen neben der großflächigen Verkaufsaufstellung aber auch die ungewöhnlichen Nebenangebote bei. So wurde im Nähcafe ein sogenannter „Up-Cycling“-Workshop angeboten, wo unter fachkundiger Beratung professioneller Schneider alte Männerhemden zu neuen modischen Kleidungsstücken umgearbeitet wurden. Ein Besuchermagnet war zudem die Kleidertauschbörse. Dort wechselten tütenweise Waren den Besitzer. „Solche alternativen Nutzungskonzepte wie das Tauschen, Reparieren und Wiederaufbereiten erhöhen die Tragezeit der Textilien genauso wie innovative, bisher aber kaum praktizierte Vertriebswege, die auf Leasing- oder Mietkonzepten basieren“, erklärt Professor Martin Müller, Leiter des Instituts für Nachhaltige Unternehmensführung. Damit die Ökobilanz solcher Konzepte stimmt, wird deren Entwicklung wissenschaftlich begleitet.

Einige Impressionen aus der Stadthalle und dem Nähcafé vom 14. Okt. 2016.

Das vom Land Baden-Württemberg mit einer Millionen Euro geförderte „Reallabor zur nachhaltigen Transformation der Textilwirtschaft“ fußt auf der engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Kommune und Bürger. Das Ziel: die Neubelebung der Dietenheimer Innenstadt. Dabei geht es nicht nur um die Neuansiedlung nachhaltig produzierender Textilunternehmen, sondern auch um die (Wieder-)Entdeckung alternativer Vertriebs-, Marketing- und Nutzungswege.

Der Film zum Reallabor Projekt finden Sie hier:

 

 

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